Gemeinde Claußnitz

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Mit dem Rentierschlitten können Besucher des winterlichen Chemnitztals am vierten Adventswochenende auf romantische Lichterfahrt gehen.

Rentierschlieten Paul „Unser Rentier ist aber ganz und gar in rot gehalten, hat eine schwarze Nase und auch schwarze, runde Beine“  lüftet Museumsbahner Tilo Rech das Geheimnis. „Noch dazu läuft es äußerst gern auf dem eisernen Weg entlang der Chemnitz“. Ab ein Uhr mittags fährt der klingende und leuchtende Schienen-Schlitten mit „Rentier Paul“ vom Bahnhof Markersdorf-Taura aus jede halbe Stunde durch das eisige Schweizerthal.

„Für unsere dann in Decken gehüllten und mit Grog, Punsch, Tee oder Glühwein versorgten Gäste haben wir einige Stellen im Tal weihnachtlich illuminiert“ lädt Rech zur Mitfahrt ein. Für das leibliche Wohl mit heißen herzhaften und süßen Speisen sorgen die fleißigen Mitropa-Wichtel.

Weitere Informationen gibt es unter www.chemnitztalbahn.de.

Historisches Exponat wird auf Museumsbahnhof eingeweiht

Historische WäschemangelIn alte Zeiten zurückversetzt werden sich viele Markersdorfer fühlen, wenn sie am 16. November ab 11:00 Uhr die alte Köhlersche Wäsche-Rolle wieder in Aktion erleben können.

Die Bewohner des Museumsbahnhofs laden für diesen Tag zur Neueinweihung des historischen Exponats auf das Bahnhofsgelände ein.

„Mein Vater Paul Köhler hatte im Eckhaus Hauptstraße/Untere Dorfstraße gegenüber von Bahnhof und Carolapark einst ein Kolonialwarengeschäft“ erzählt Lisa Klett, die als junge Frau selbst noch im Laden ausgeholfen hat.Werbetafel Wäschemangel

„Im Hinterhaus betrieben wir auch eine Kaltmangel. Noch bis in die 1990er Jahre gingen die Hausfrauen auf diese Rolle. Fünf davon gab es einst im Ort.“

Nach monatelanger Restaurierung und dem Ausbau eines geeigneten Raumes wird das alte Original nun bald wieder öffentlich zugänglich sein.

„Zur Einweihung laden wir alle Markersdorfer und natürlich jeden interessierten Besucher auf einen staunenden Blick sowie ein Mittagessen aus der Gulaschkanone ein“ macht Bahnhofsvorstand Robin Helmert neugierig und zugleich Appetit.

„Und vielleicht bringt der eine oder andere auch gleich seinen Wäschekorb mit“ lacht er verschmitzt.

Museumsbahn lädt zu Gespensterfahrten ein – Modellbahnschau geöffnet

Am vierten Oktoberwochenende können alle Hartgesottenen auf Tuchfühlung mit Geistern und Gespenstern gehen. Zu Halloween laden die Museumsbahner der Chemnitztalbahn erneut zu den beliebten Gruselfahrten ein. „Wer sich traut, der Hexe einmal am Rockzipfel zu ziehen oder leichten Fußes über den Friedhof zu spazieren, ist bei uns genau richtig“ schmunzelt Annett Reichenauer.

Im Dämmerlicht durch die Nebelschwaden des Chemnitzflusses rollt der Museumsbahnzug an allerlei unheimlichen und sagenhaften Orten vorbei. Reichenauer verspricht: „Wir werden unseren Fahrgästen das Gruseln lehren!“ Wem es vor Schaudern dann nicht die Kehle zugeschnürt hat, den laden die Bahnfans noch auf einen Feuertopf in die Hexenküche oder aber auf den kleinen Halloweenmarkt ein. „Natürlich auch, um sich wieder aufzuwärmen“ empfiehlt die Hobbyeisenbahnerin.

Dazu geeignet ist freilich ebenso die große Modelleisenbahnausstellung des Modelleisenbahnvereines Markersdorf/Chemnitztal im alten Getreidespeicher, welche extra Türen und Tore öffnet. Schon morgens ab 10:00 Uhr rollen am 26. und 27. Oktober die Museumsbahnzüge zum Saisonabschluss durch das verträumte Schweizerthal. „Ab Einbruch der Dämmerung garantieren wir dann aber für nichts mehr“ raunen die Museumsbahner.

Wer die Reise ins Ungewisse wagen will, kann Plätze gern im Voraus unter Telefon 0177 39 26 12 2 (Frau Rudolph) reservieren. Aktuelle Gespensterwarnungen gibt es zeitnah auch unter www.chemnitztalbahn.de

 
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