Gemeinde Claußnitz

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Hinter dem preiswerten Angebot stecken oftmals Betrüger. Wer sie beauftragt, macht sich auch selbst strafbar.

Das Angebot ist verlockend: Vermeintliche Straßenbauer machen das Angebot, übrig gebliebenen Asphalt preiswert auf privaten Baustellen zu verarbeiten. So verlockend diese Offerte auch ist, so betrügerisch ist sie. Denn meist wird die Arbeit nur minderwertig ausgeführt und noch bevor sie beendet ist, machen sich die Betrüger mit dem Geld ihrer Auftraggeber aus dem Staub. Vor diesen sogenannten Teerkolonnen warnt die Polizeidirektion Westsachsen mit Nachdruck.

Zurzeit sei wieder eine solche irische Teerkolonne in der Region unterwegs. „Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass die Arbeiten meist unzureichend ausgeführt werden. Anstelle des versprochenen Asphaltes wurde nur Spritzteer mit Rollsplitt aufgetragen“, erklärt Polizeisprecherin Ilka Peter. Etwa nach Erledigen der Hälfte des Auftags wurde von den Arbeitern Bargeld verlangt, um neues Material zu kaufen. Wird das Geld übergeben, verschwinden die Männer“, so die Polizeisprecherin.

Sie sagt, dass es mitunter auch vorgekommen sei, dass die Männer Gewalt angedroht hätten, sollte die Bezahlung nicht wie verlangt erfolgen. Überdies kann ein solcher Auftrag auch für den Auftraggeber böse Folgen haben. „Bei der Ausführung dieser Arbeiten durch ausländische Arbeitskräfte handelt es sich in vielen Fällen um Schwarzarbeit“. Wer die Teerkolonne beschäftigt, beauftragt also in der Regel Schwarzarbeiter und handelt damit selbst rechtswidrig.

Außerdem haben die Auftraggeber solcher Arbeiten keinerlei Garantieansprüche, selbst wenn die Arbeiten mit minderwertigem Material ausgeführt worden sind und erhebliche Mängel aufweisen.

 
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