Gemeinde Claußnitz

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Die Siedler erreichen Claußnitz

Der "Historische Besiedlungszug A. D. 1156 e. V." ist der Verein, der den jährlich zu Beginn der Sommerferien in Sachsen stattfindenden Historischen Besiedlungszug im Rahmen des Mittelsächsischen Kultursommers durchführt.

Hierbei handelt es sich um ein in Deutschland einmaliges mittelalterliches Spektakel mit hohem Schauwert für Teilnehmer und Gäste, in dessen Rahmen etwa 200 Siedler mit 16 Planwagen, einem Eselwagen, Ziegen und Hunden und manch anderem Getier über eine Woche losziehen und jeden Tag an einem anderen Ort rasten und in Zelten an einer Wagenburg übernachten und so die Besiedlung des Erzgebirgsvorlandes vor rund 150 Jahren gemäß historischer Vorgaben nachvollziehen.

Zelte an einer Wagenburg Der historische Hintergrund besteht in der unter Otto dem Reichen von Wettin - Markgraf zu Meißen - erfolgten Besiedlung mit Bauern aus Thüringen, Franken, Niedersachsen sowie aus flämischen Landen, die dazu herbeigerufen wurden.

Der Historische Besiedlungszug kann auf ein 17-jähriges Bestehen zurückblicken. Am 15. Juli 2011 erreichte der Zug Claußnitz und die Siedler schlugen ihre Zelte auf dem "Alten Sportplatz" auf.

Pferde - ein seltener Anblick Die Mitreisenden kommen auch aus entfernteren Gebieten ganz Deutschlands, um Sachsen aus einer ungewöhnlichen Perspektive kennenzulernen.

Von Heimatverein und Kirche wurden die Siedler willkommen geheißen. Für Mann und Tier gab es Obst, Möhren und Hafer. 

Mit Theater und Gaukelei wurden dafür den Einwohnern von Claußnitz unterhaltsame Stunden geboten.  

 

 
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