Gemeinde Claußnitz

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Man fühlte sich rund 200 Jahre in die Geschichte zurück versetzt: Sächsische Freiwillige kampieren im Feldlager am Ufer des Chemnitzflusses. Um sich im Kampf mit Napoleons Franzosen wacker zu schlagen, bringen sie Geschützbatterien in Stellung. Die Grenadiere zünden die Lunte und die Kanonen lassen mit Donnerschlägen die Erde erzittern. Stichflammen und Rauchschwaden verhüllen das Schlachtfeld. So könnte sich ein Gefecht gegen die "Grande Armée" an einer wichtigen Furt zugetragen haben.

Zum Sommeranfang Ende Juni war das "Banner der Freiwilligen Sachsen des Grenadierbataillion von Spiegel" beim Chemnitztalfest der Markersdorfer Eisenbahnfreunde zu Gast. Und tatkräftige Unterstützung beim Kampf um Sachsens Freiheit erhielten die Chemnitzer Grenadiere von den Schützenvereinen aus Burgstädt, Mühlau und Taura.
Die zahlreichen Fahrgäste, die den Motordraisinen am Haltepunkt Neuschweizerthal entstiegen, fanden sich mittendrin. Beim Bogen- und Armbrustschießen, Beilewerfen und Degenfechten ließ sich die Geschicklichkeit trainieren.

 

Wer dabei besonders hervorstach, musste damit rechnen gleich noch an Ort und Stelle für das Banner der Freiwilligen Sachsen rekrutiert zu werden. Das Lagerleben konnten aber auch alle anderen Besucher verfolgen. So kochten sich die Grenadiere am Feuer ihr Mittagessen, gossen im Anschluss Bleikugeln und exerzierten zu Ehren ihres Königs Friedrich August.

Wer vom Scharmützel genug hatte, fuhr zurück zum Museumsbahnhof Markersdorf-Taura. Hier waren zahlreiche Vereine zugegen und vertrieben den Besuchern an beiden Festtagen die Zeit.

 

Mit Modellbausätzen von Auhagen, Faller, Piko, City-Bahn und CDT-Druck erwartete beispielsweise Markersdorfs Modellbahnverein junge Bastler mit ruhigen Händen. Unter fachkundiger Anleitung entstand so manches Modell für die heimische Vitrine.

Ungeduldigere Sprösslinge konnten sich dagegen bei der Jugendfeuerwehr Köthensdorf austoben. Tauras Grundschulverein und auch die Euroschule Taura warteten mit Schminkkoffer und Spielen auf. Beim Heimatverein Köthensdorf konnte man Ostalgie-Trödel erstehen.

Die Bahnhofsmission aus Chemnitz sorgte mit Rätseln genauso für Kurzweil wie die Bahnhofstombola.

Zur Kaffeezeit versüßte die Musikschule Walz den Besuch in der Mitropa mit einem Kindermusikprogramm

 
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